Clean Liste

youtiful und die „Clean“ Prinzipien und die „Clean Liste“
youtiful entwickelt Produkte auf Basis klarer Prinzipien. Wir haben eine „Clean Liste“ von Inhaltsstoffen, die wir nie verwenden, obwohl sie eigentlich zugelassen sind. Darüber hinaus gibt es Inhaltsstoffe, die es nicht auf unsere „Clean Liste“ geschafft haben, sondern die wir ab und zu verwenden. Die Beautywelt ist vielseitig und jeder sollte die Möglichkeit haben, seine Produkte entsprechend seiner eigenen, individuellen Vorlieben auszuwählen. Wir sind überzeugt, dass Produkte, die der Europäischen Kosmetikverordnung entsprechen, für den Konsumenten unbedenklich sind. Viele möchten jedoch auf bestimmte Inhaltsstoffe verzichten, die auch nach der Verordnung in Europa erlaubt sind. Daher haben wir eine Übersicht zusammengestellt, über die Inhaltsstoffe, die wir trotz Zulassung nie in unseren Produkten haben („Clean Liste“) und Inhaltsstoffe, die wir größtenteils versuchen zu vermeiden, da sie in den Verdacht geraten sind, Hautirritationen oder ähnliche Folgen auszulösen. Clean heisst nicht vegan, green, bio oder frei von synthetischen Inhaltsstoffen. Clean bedeutet: die folgenden Themen sind uns wichtig und sind in der Produktentwicklung entsprechend berücksichtigt.

Klimaneutral
Als klimaneutral bezeichnet man Unternehmen, Prozesse und Produkte, deren CO-Emissionen berechnet und durch Unterstützung international anerkannter Klimaschutzprojekte ausgeglichen wurden.

Ohne Tierversuche nach der Kosmetikverordnung
Im Jahre 1998 wurden Tierversuche für alle kosmetischen Fertigprodukte in Deutschland gesetzlich verboten. Seit dem 11. September 2004 sind diese auch EU-weit nicht mehr erlaubt. Weiterhin ist es verboten, kosmetische Mittel zu vermarkten, wenn das Produkt am Tier getestet wurde. Ergänzend dazu ist natürlich möglich, das Inhaltstoffe für eine andere Produkategorie (z. B. Arzneimittel / Medizinprodukte) an Tieren getestet wurden bwz. es im Netz ggfls. noch Hinweise auf Tests gibt, die vor 1998 durchgeführt wurden.

Dermatologisch gestestet
Jedes Produkt wird vor dem Launch durch ein unabhängiges Institut auf Hautverträglichkeit getestet. Hierzu benutzen 30 Probanden über einen Zeitraum von 4 Wochen das kosmetische Produkt und werden in diesen 4 Wochen durch Dermatologen begleitet und untersucht. Darüber hinaus wird jedes Produkt durch einen unabhängigen Sicherheitsbewerter auf „Sicherheit“ und „toxikologische Unbedenklichkeit“ geprüft und freigegeben. Der Sicherheitsbewerter haftet für das von ihm erstellte Gutachten persönlich, so dass er natürlich ein extremes Eigeninteresse hat hier ein maximum an Sicherheit zu gewährleisten.

Recyclebare Verpackungen
Seit dem 01.01.2019 gilt ein neues Verpackungsgesetz, das eine möglichst geringe Auswirkung von Verpackungsabfällen auf die Umwelt bezweckt. Ziel ist es, die Recyclingquoten zu erhöhen. Hierfür werden für jedes in den Markt gebrachte Produkt Entsorgungskosten abgeführt („Grüner Punkt“).

Ohne Gentechnik
Wir verzichten grundsätzlich auf genmodifizierte Inhaltsstoffe.

Ohne Parabene
Wir verzichten grundsätzlich auf Parabene als Konservierungsmittel.

Ohne Mineralöl
Wir verzichten grundsätzlich auf Mineralöle.

Ohne WASSERUNLÖSLICHES Mikroplastik
Fachlich gesehen und nach dem Gesetzgeber ist „Mikroplastik“ feststofflich und damit wasserunlöslich. Feststoffliches Mikroplastik wären z. B. abrasive Peelingpartikel, die aus Kunststoffen bestehen. Diese setzen wir nicht ein. Wir setzen hier auf natürliche, zu 100% biologisch abbaubare Materialien wie z. B. Kokusblütenzucker. Im Internet gibt es (nicht fachliche) Definitionen, die zu „Mikroplastik“ auch wasserlösliche Polymere hinzuzählen. Wasserlösliche Polymere sind Rohstoffe, die zum Beispiel zur Emulsionsstabilisierung eingesetzt werden und sich im Wasserkreislauf abbauen und die Umwelt nicht schädigen. Diese werden zum Teil eingesetzt.

Vegan (nur wenn sinnvoll)
Wir vermeiden den Einsatz von Rohstoffen tierischen Ursprungs soweit wie möglich. Wir setzen in einem Produkt Lanolin ein. Lanolin wird aus Schafswolle hergestellt. Dafür musste kein Schaf sterben, aber der Rohstoff ist tierischen Ursprungs.

PEG (nur wenn sinnvoll)
Wir verzichten in der pflegenden Kosmetik auf PEG´s. PEG sind Emulgatoren und in der dekorativen Kosmetik sehr wichtig für die Effektivität.

Silikone (nur wenn sinnvoll)
In der dekorativen Kosmetik tragen Silikone wenn es um Pigmentdispersion geht eine wichtige Rolle, da sie dafür sorgen, dass sich das Produkt nicht in Fältchen etc. absetzt und es schön und gleichmäßig zu verteilen ist. Zudem sorgen die Silikone für eine langanhaltende Haftung der Pigmente auf der Haut und auch dafür, dass die Produkte „schweißfest“ sind. Wir verwenden keine Silikone in pflegenden Produkten, sondern in den Produktkategorien Haarpflege und dekorative Kosmetik, denn ein Verzicht auf Silikone geht hierbei immer deutlich zu Lasten der Wirksamkeit der Produkte. Im Internet kursieren Meinungen, daß Silikone zur Schädigung des Haares oder der Haut beitragen sollen. Dazu gibt es keinerlei wissenschaftlich fundierten Ergebnisse. Es ist richtig, dass Silikone nicht biologisch abbaubar sind. Allerdings sorgt die heutige Abwasserreinigungstechnologie über Filterungssysteme dafür, dass die Silikone rückstandsfrei aus dem Wasser entfernt werden.

Ohne Aluminium
In Produkten wie beispielsweise unserem Close-Up Ready kommt ein natürlicher Rohstoff zum Einsatz: „Aluminiumschichtsilikat“ – besser bekannt als „Tonerde“, einem natürlichen und häufig verwendetem Mineral. Es wirkt in Close-Up Ready mattierend. In der Tonerde ist Aluminium fest gebunden und kann vom menschlichen Organismus weder aufgenommen noch verwertet werden. Dieser Rohstoff ist sogar Naturkosmetik-konform und wird sehr häufig eingesetzt. Dieser Rohstoff hat NICHTS mit z.B. den umstrittenen ACH in Deos zu tun – Aluminium Rohstoffe werden nur dann zum Problem, wenn die Gefahr besteht, dass Aluminium abgespalten wird. Das ist hier nicht der Fall.

Ohne Hormone
Wir setzen keine aktiven Hormone ein und die Inhaltsstoffe haben auch keine hormonellen Auswirkungen.

Ohne Palmöl
Wir setzten in keinem Produkt reines Palmöl ein, es gibt jedoch Rohstoffe bei denen als Ausgangsbasis Palmöl verwendet wird/ verwendet werden kann. Das betrifft beispielsweise einige Emulgatoren. Wir konzentrieren uns hierbei auf Rohstofflieferanten, die Palmöl aus nachhaltigen Quellen verwenden.